Getwitterwolke meets Mike Okay

November 26, 2010

Es war irgendwann vor vielen Jahren an einem Herbsttag, da erblickte ich das Licht der Welt. Und das war nicht irgendwo, das war in der wunderschönen Stadt Halle an der Saale im Süden Sachsen-Anhalts. Und genau da kann man auch den folgenden Herrn, den ich euch vorstellen möchte, treffen.

Einige werden sich ja noch an den Yolanda Be Cool Mix bei 1live-Rocker erinnern, den ich hier mal verlinkt hatte. Sicherlich in diesem Zusammenhang auch an das Intro. Für die, die es vergessen haben: Mike Okay – Linda (Pocket Billard Mix). Und Mike Okay möchte ich euch nun auch noch näher vorstellen. Ich habe ihn ein paar Fragen gestellt und so wie er geantwortet hat, scheint er ein geselliger Zeitgenosse zu sein, mit dem man jede menge Spaß haben kann, doch das werdet ihr weiter unten dann selbst lesen.

DJs gibt es in Deutschland ja schon beachtlich viele, in Halle sicherlich auch, doch was macht Mike Okay nun so besonders?
Das dürft ihr soeben selbst herausfinden bzw heraushören:

Tracklist:

Tiny Intro
01 Frankie – Black Sugar
02 Cajmere – Percolator (Claude VonStroke Remix)
03 Renaissance Man – Premier Nytes
04 ABC Sound – Ten Ten Pong
05 Mike Okay – Analog Cheese
06 Topspin, Dmit Kitz – Maneira
07 Tom EQ – Yeah
08 Youri Donatz – Whats That
09 Karambolage, Alec Tonic – Kallewrsch
10 Sascha Braemer – The Train
11 Kevin Call – Voodoo
12 Dirty Döring – I Would
13 Rene Amesz, Baggi Begovic – Corte Y Serrado
14 Ted Spong – Body Tune
Tiny Outro – Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin und sie zog nach Brooklyn

Das Interview:

1. Fangen wir doch mit dir als Person an. Wo kommst du denn her und was machst du sonst so?

Ich treibe nun schon seit vielen Jahren in Halle a.d. Saale mein Unwesen. Lege oft im Charles Bronson
meine Lieblingslieder der aktuellen Saison auf, mache viel Kunstscheiß mit meiner langjährigen
Artist-Gäng KLUB7 und seit kurzem Spiele ich auch noch den Clown für meine frischgebackene Tochter.

2. Wie würdest du deinen Sound beschreiben, wenn man dich explizit fragen würde?

knusprig, loopig, housy, manchmal lousy, fresh, wie Tags auf Diskoklos, sportlich, lecker, groovy,
niemals smoothy, ear-catchy, fetzig, attraktiv, spaßig, munter und obendrein spritzig.

3. Was fasziniert dich denn an deiner Musik?

An meiner Musik fasziniert mich, dass, wenn man sie mit Adjektiven beschreibt, diese Auflistung ziemlich
interessant klingt😉

4. Welche Technik benutzt du denn, wenn du auflegst?

2 Cd Player und ´n Mixer, am liebsten 2 Pioneer Cdj 1000 und nen Pioneer Djm 800. Zur Not auch
Allen&Heath, hehe.

5. Wie lange bist du jetzt schon im Geschäft?

Vor ungefähr 4 Jahren fragte mich ein ziemlich cooler Typ, ob ich bei seiner Partyreihe Mucke machen möchte.
(Er kannte mich, denke ich, noch aus der Zeit, als mein Freund Lowskii und ich zusammen unter dem Namen
Graffiti07 mit analogen Apparaten Live Elektro spielten.) Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt keinen
Live Act parat, wollte dem Typen aber auch nicht absagen, also besorgte ich mir n paar coole Mp3s, Traktor
und ne Soundkarte mit 2 Ausgängen und spielte den Gig.

6. Welche Inspirationen hattest du, DJ zu werden?

Weniger eine Inspiration als mehr eine Motivation und die war damals freier Eintritt und free beer. Heute ist
das nur noch zum Teil so banal.

7. Hattest du denn Vorbilder aus der Branche?

Metaboman, Krause Duo, Robag Wruhme, Mitte Karaoke und Mouse on Mars liefen damals hoch und runter
auf meiner Anlage.

8. Du hattest ja bei What! What! Records deinen Hit „Linda“ released, den u.a. Yolanda Be Cool gespielt haben.
Was für ein Gefühl ist das, wenn man etwas produziert hat, was dann über die ganze Welt gespielt wird?

Mann, was hab ich mich gefreut. Jetzt muss Nachschub ran. I´m still working!!!

9. Was denkst du, wird dir die Zukunft bringen?

Hoffentlich nur Gutes.

10. Hast du eine bestimmte „Message“ die du deinen Zuhörern mitteilen möchtest oder geht’s um den Spaß
an der Sache?

Einen Großteil meiner Musik bzw. Dj Sets präsentiere ich ja im Club-Kontext und da sollte der Spaß nicht der
geringste sein!

11. Nun gibt es in der Branche ja auch schlechte Seiten. Hast du die schon kennengelernt?

Stell dir vor, Mike Okay spielt, und keiner geht hin.

12. Gibt es ein Motto für dich, wenn ja welches?

Keep on the sunny side of life!

13. Wo kann man dich denn so live erleben?

Meistens im Charles Bronson, manchmal aber auch am Mittagstisch im Speisebüro oder zusammen mit meinen
Jungs von Super Flu bei nem unverschämt teuren Pfeffi in Hartmuts Guter Stube.

14. Hast du einen Lieblingstrack, der dir sehr wichtig ist?

Mein neuer Lieblingstrack ist Christian Bruhn´s „Manni der Libero“ – das Thema zur gleichnamigen Fernsehserie
aus den 80ern.

15. Was ist deine Meinung zum Vinyl, gehört es noch zum DJing oder ist der moderne DJ, der der auf digitale
Technik setzt?

Jeder sollte seinen Brei mit seinen Lieblingszutaten kochen. Am Ende muss es schmecken.

16. Wie siehst du die Tätigkeit als DJ an? Als Beruf oder doch eher als Berufung?

Als Berufung, ganz klar, aber erzähl das mal dem Finanzamt

17. Stehen in naher Zukunft erwähnenswerte Releases an?

Jupp, im Januar kommt meine „Analog Cheese“ Ep mit insgesamt 3 Tracks auf What! What!
Available als Viny und Digital. Demnächst kann man auf mikeokay.com schon mal reinhören!

Hier gehts zu Mike Okays Soundcloudseite.
Hier gehts zu Mike Okays Internetpräsenz.
Hier gehts zur Internetpräsenz von KLUB7.
Und hier gehts zur Internetpräsenz von What What Records.

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