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Mai 8, 2010

Wo wir gerade bei „Was ist dein Lieblingshorrorfilm?“ und den Atzen waren, habe ich doch glatt mal beides kombiniert und mal wieder auf horrorkore.com vorbeigeschaut. Seit meinem letzten Besuch, hat sich allerdings nicht viel getan. MC Basstards Zwiespalt Schwarz scheint nun herausgekommen zu sein, emhr aber scheinbar nicht. Das finde ich ziemlich schade, da ich gern mal wieder was von Medizin Mann und Aiden hören würde. Halloween war damals eines meiner meistgehörten Lieder, als ich noch Rap hörte. Puh, wie das klingt. Nun, irgendwann wird das eben eintönig, und man muss schließlich flexibel bleiben. Hin und wieder geht da mal nen Track, aber man sollte es dann auch nicht übertreiben.
Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich noch auf isddka.de vorbeigeschaut, aber die Seite scheint vom Netz genommen wurden zu sein. Was hat sich also im Hause Molotow Cock, Krisso und Schlachtmeister getan? Molotow Cock scheint auf seiner Myspace Seite seinen Klassiker „Harnröhren Fick“ selbst gecovert zu haben und vermarktet ihn nun als „Harnröhren Fist“. Sehr kreativ. Den letzten Weg, den er einschlug, als ich von ihm hörte, hat mir eigentlich ganz gut gefallen, der Discostyle mit vulgären Ausdrücken á la „Vom Rotlicht in den Club“. Wäre er nur auf dieser Linie geblieben. Aber nein, es musste Fäkalienrap sein. Kann man sich sicherlich auch noch hin und wieder anhören aber sollte man auch nicht übertreiben. Denn irgendwann wird es danna uch langweilig. Die ganze Rapkultur hat sich irgendwie verändert. Die ganzen nachwuchstalente machen alles kaputt. Wo früher Gangsterrap war, ist heute nur noch von Gewalt und Drogen die Rede. Das ist nicht Rap. Und auf der anderen Seite wird jetzt über den Weltfrieden gerappt, das ist auch kein rap. Rap war für mich immer Gruppenmusik, Agressionen, die man verbal verarbeiten konnte, und ein stilistisches Mittel für Humor und Partystimmung. Heute rappen solche Möchtegernnachwuchskünstler darüber, wie sie Amoklaufen wollen oder Huren töten. Was soll das? Das ist doch nicht cool. Das sind Straftaten. Keiner der Rapper, die im knast waren, wollten da hin. Aber das scheinen einige nicht zu verstehen. Rap ist eine Ausdrucksform!

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