Freeman hat Recht! Wörter haben eine Bedeutung.

April 6, 2010

Ich habe mir soeben die Rede von Freeman vom 8.1.2010 in München angesehen. Sie ist sehr interessant. Unteranderem erzählt er, wie er dazu gekommen ist, ASR aufzubauen. Aber viel wichtiger ist, was er gesagt hat! Wir können das System nicht ändern. Er hat Recht! Es geht nicht. Wir können nicht einfach so rebellieren und die Machtpositionen putschen. Dann würde doch nur ein anderer eingesetzt werden, der das Spiel fortführt! Wir müssen von uns heraus erst etwas ändern! Und hier muss ich freeman widersprechen, denn das ist das Paradoxe. Wenn wir für „den Feind arbeiten“ würden, sollten wir zuerst einmal unseren Job kündigen. Was leicht scherzhaft klingt, ergibt Sinn. Denn wir würden Schweigegeld bekommen und keinen Lohn. Damit hat er Recht. Weil wir auf das Geld angewiesen sind! Ohne Geld klappt doch nichts mehr. Und würde man seinen job kündigen, hätte man erstmal kein Einkommen, wenn man nicht eine andere Geldquelle hat. Was tun? Das wäre ein ziemliches Risiko. Und genau aus diesem Grund ist das System abgesichert. Denn keiner würde das Risiko einfach so eingehen. Und ob es etwas ändern würde, steht ja auch nicht fest. Und weil das System abgesichert ist, werden wir weiterhin Sklaven des Systems bleiben.
Es ist schon interessant, wie die Medien als Werkzeug dienen und Informationen verändern oder ganz weglassen. Mittlerweile weiß man ja nicht mehr, wem man noch trauen soll. Menowin Fröhlich wird neuer Superstar. Super Schlagzeile, aber, dass der 3. Weltkrieg ausgebrochen ist, steht gleich mal auf Seite 7. So ungefähr muss man sich das vorstellen. Die Medien bringen uns keine Informationen mehr, eher Desinformationen, die uns verwirren. Und wieder funktioniert das System.
Angst und Panik machen, das können die Medien auch. Wir lassen uns aber auch schnell einschüchtern und gehn auf Nummer sicher, nur weil die Medien sagen, dass das und das passiert. Aber hauptsache das System funktioniert. Sinnlose Sachen werden erfunden, die die Welt nicht brauch, aber die Medien verklickern uns, dass wir sie brauchen. Und schon fließt das Geld. Wenn es kein Geld gäbe, würde das System zwar nicht funktionieren, aber dafür könnten wir auch kaum etwas unternehmen. Somit leben wir in einem Kompromiss. Das System funktioniert. Es ist wie ein Bleistift mit einem Spitzer hinten dran! Nutzlos, aber er funktioniert. Jedoch nur, wenn man mehrere Bleistifte hat. Und schon ergibt sich ein Kreis. Ein Teufelskreis, genannt „das System“.

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