Das Internet – Die Gefahr des 22. Jahrhunderts

Februar 16, 2010

Wer hat noch nie vom Onlinewahn gehört, den Google betreibt? Diese kleine Suchmaschine hat sich zu einem Konzern gemausert, der mehr über uns weiß, als wir über ihn. Jeden Tag gehen Millionen Anfragen zu Google und jeden Tag gibt die Suchmaschine Billionen von Antworten. Wenn diese mal nicht gespeichert werden. Schon allein die Möglichkeit der Suchmaschinen reicht aus, um über einen Menschen so viel zu erfahren. Es gibt unzählige Social Networks, in denen sich die Leute anmelden und ihr Profil anlegen. Durch diese Social Networks geben wir doch völlig fremden Personen, die auf unser Profil klicken, alles über uns Preis, unsere Namen, manchmal sogar die Anschrift, ja sogar Bilder von uns, und wir wissen nicht, was mit den Bildern passiert. Es wird ständig gesagt, dass Daten, die gelöscht werden, auch gelöscht sind, doch wer garantiert das? In den weiten des Internets kann man im Prinzip alles finden, wenn man nur richtig sucht.

Ein nächstes Problem stellen die Browser dar. Mit ihnen besuchen wir die Webseiten, die uns interessieren, und hierbei ergibt sich folgendes Problem: Anhand der Seiten die jemand besucht, kann man auf den Charakter der Person schließen, und dadurch, dass wir uns überall anmelden und täglich auf die Social Networks zugreifen, werden auch diese Daten über den Browser abgespeist. Was wäre also, wenn diese Daten für immer gespeichert sein würden? Unser Provider speichert ja schon heute 6 Monate unsere besuchten Domains. Nun kommt aber noch hinzu, dass zum Beispiel die Entwickler von Opera die Daten speichern, die über den opera von allen Nutzern eingegeben werden. Das wäre eine ultimative Datensammlung.

Die nächste Gefahr stellen diese sogenannten Multimessenger dar. Fast kein DSL-Nutzer hat keinen davon: ICQ, Jabber, Skype, QIP und wie sie alle heißen. Auch hierbei können die Daten gespeichert werden, doch das sind nicht mal irgendwelche Daten, das sind Gespräche, ganze Dialoge, jede Äußerung würde also gespeichert werden, bei Skype wären es sogar Onlinetelekommunikationsgespräche, man würde also sogar die Stimme des Nutzers speichern. Es ist zwar nur Utopie aber was wäre wenn diese Daten wirklich für immer irgendwo gespeichert wären und es eine Datenbank gebe, die diese verwaltet? Diese Datenbank wüsste dann emhr über uns als wir selber, da sie sich an alles erinnern kann, was wir hingegen vergessen.

Was ich mir dann auch vorstellen könnte, da ja nun fast jeder einen internetzugang hat, dass solche Programme wie Realplayer oder andere Sachen, die wir täglich installieren ebenfalls via Internet die Daten an den Entwickler weitergeben. Das alles kann sehr gut möglich sein oder bald so sein. Computer ohne Internetzugang sind also immernoch das sicherste. Mal abgesehen davon, dass tausende von Viren und Trojanern da draußen rumgeistern, und wir uns nicht mal sicher sein können, ob unser Antivirenprogramm diesen Virus überhaupt erkennt, wer weiß wie weit die Programmierkunst schon ist. Im Internet ist nichts unmöglich. Und das wird sich in den nächsten Jahren auch zeigen. Ich bin mir sogar fast sicher, dass es so kommen wird, wenn es nicht schon längst so ist, und der Normalbürger kann nichts dagegen tun. Eine grauenhafte Vorstellung.

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2 Antworten to “Das Internet – Die Gefahr des 22. Jahrhunderts”

  1. twaldigas Says:

    Schöner Artikel, ich finde das Thema auch sehr interessant und man fragt sich teilweise wirklich ob das alles seine Richtigkeit hat. Ich glaube das es kaum vermeidbar ist seine persönlichen Daten die man im Internet ist nur privat zugänglich zu machen.


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