Mord ist Sport: Killerspiele zeigen Wirkung

Februar 15, 2010

Ja endlich ist es soweit, endlich konnte ich einen Artikel verfassen mit meinem Lieblingsverdreher: Mord ist Sport. Denn diese Tatsache beginnt langsam Wirklichkeit zu werden, zumindest, was Videospiele angeht. Das Töten von Pixeln ist noch nicht verboten, jedoch gibt es bereits Wettbewerbe, in denen sich die Spieler solcher „Killerspiele“ oder wie wir sie zum größten Teil nennen: Egoshooter, sich messen können. Hierbei gibt es für jeden Spieler pro getroffenen Gegner je nach Schaden, den der Treffer anrichtet diverse Erfahrungspunkte.

Doch wird das bald vorbei sein? Es dauert nicht mehr lange, dann jährt sich der Amoklauf von Winnenden, sicherlich war es ein schwerer Tag für ganz Deutschland, und noch Tage später waren die Medien voll von diesem Thema. Jedoch ist ein Thema auch wieder in den Vordergrund gerückt: Das Verbot von Killerspielen. Natürlich, er ist nur Amok gelaufen, weil er es schon tausend mal am PC geübt hat. Ist ja gut und schön diese Theorie, aber ich glaube jeder Jugendliche hat gewisse Killerspiele auf seinem PC, meinetwegen sogar Moorhuhn, aber da wird kein Theater gemacht. Es ist schon seltsam, natürlich muss das Waffenrecht in Deutschland verschärft werden. Solche Todeswerkzeuge gehören nicht in die Hände von Jugendlichen, die pausenlos Stimmungsschwankungen ertragen müssen. Doch das ganze auf die virtuelle Welt bezogen ist falsch. Der nächste Amokläufer hat dann haufenweise Horrorfilme auf seinem Rechner, und diese haben ihn dann zu seiner Tat getrieben, aber dass es vielelicht normal ist, dass wir Jugendlichen durch diese Killerspiele und Horrorfilme und was es alles so gibt, eigentlich nur normal leben, ist keinem bewusst. Indem Politiker wieder vorhatten die Killerspiele zu verbieten, haben sie eine ganze Branche angegriffen. Es kann nicht sein, ich wiederhole es kann nicht sein, dass Spiele, die keine Jugendfreigabe bekommen, dennoch indiziert oder massiv zensiert werden. Das ist genau wie mit Metapedia, dieses rechtsextreme Wiki, sicherlich eine nützliche Informationsquelle für Geschichtliche Themen, aber darf nicht von minderjährigen Personen besucht werden, da die Verbreitung dieser politischen Äußerungen und Meinungen die Erziehung des Jugendlichen gefährden oder in die falsche Richtung lenken könnte. Oha, so scheint es auch mit den Killerspielen zu sein, denn wenn das Blut rausgeschnitten wird, oder in 2. Weltkriegsshootern die Hakenkreuzflaggen entfernt werden, dann ist das eine totale Zerstörung eines Spieles, das ganze nimmt doch den Realismus. Natürlich sollte man Virtuelles und Reales unterscheiden können, aber doch nicht so.

Wie das ganze enden wird, wird sich ja bald zeigen, doch ein Verbot von Killerspielen bringt nichts, denn wer spielt als Kind nicht Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm? Dort tut man auch so, als ob man andere erschießt. Muss das auch verboten werden? Manche Spieler sagen ja sogar, dass sie ihr Hobby weniger aggressiv macht, da sie so ihre Aggressionen abbauen. Ich bezweifle, dass die Politiker, die für ein Verbot der Killerspiele sind, sich mit diesen ernsthaft auseinander gesetzt haben. Sie sollten mal mit der Zeit gehen und sich nicht auf Vorurteile stürzen.

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10 Antworten to “Mord ist Sport: Killerspiele zeigen Wirkung”

  1. twaldigas Says:

    Schöner Artikel, ich finde es nur schade das du das Wort „Killerspiele“ so oft verwendest. Die betroffenden Spiele werden zwar fälschlicherweise oft so genannt aber dieser Name ist in gewisser Weise eine Beleidigung an die Entwickler und an die Spieler, wie du slebst schon festgestellt hast.
    Das hat selbst die Regierung mitlerweile eingesehen und beschlossen diesen Namen nicht mehr zu nennen. Auch ein Verbot von Killerspielen ist mitlerweile nicht mehr ein aktuelles Thema der Regierung.
    Ich finde da hat sich auf jeden Fall etwas getan und das ist auch gut so!

    Super Artikel mach weiter so!

  2. C. Says:

    „Das ist genau wie mit Metapedia, dieses rechtsextreme Wiki, sicherlich eine nützliche Informationsquelle für Geschichtliche Themen (…)“

    Du hälst dieses lächerliche Machwerk tatsächlich für eine „nützliche Informationsquelle für geschichtliche Themen“?
    Das einzige was daran nützlich ist, sind die aus der echten Wikipedia kopierten Textteile…

    Diese Idioten haben übrigens diesen Blog-Post unter ihren „Pressestimmen“ verlinkt, anscheinend um ihre scheinbare Authentizität zu untermauern, wusstest du das?

    Gruß,
    C.


    • nein wusste ich nicht, ist aber sehr interessant.

      Und ich halte von vornherein erstmal jedes Wiki bzw jede Quelle für informativ. Immerhin bedeuten Informationen Macht. Ob und wie viel nun wirklich aus Wikipedia kopiert wurde, ist erstmal egal, ich weiß, dass auch Historiker an diesem Projekt mitmachen und da ich mich sehr für das 20. Jahrhundert interessiere kommt mir das gelegen.

      • C. Says:

        „(…) ich halte von vornherein erstmal jedes Wiki bzw jede Quelle für informativ.“

        Es ist nur auf die Frage, ob in Bezug auf tatsächliche Sachverhalte oder auf die Intention die Verfasser. In diesem Fall ist die jedenfalls klar erkennbar.

        „Immerhin bedeuten Informationen Macht“
        Ja, allerdings. Auch falsche Informationen lassen sich wunderbar als Manipulationswerkzeug verwenden …

      • Herr Soundso Says:

        „Du hälst dieses lächerliche Machwerk tatsächlich für eine „nützliche Informationsquelle für geschichtliche Themen“?“
        Na, so „lächerlich“ kann es ja nicht sein, wenn sich ein Antifant zu einem Kommentar genötigt sieht. Ach ja, was wären die Antifa ohne ihren „Kampf gegen Rechts“?

        „Diese Idioten haben übrigens diesen Blog-Post unter ihren „Pressestimmen“ verlinkt, anscheinend um ihre scheinbare Authentizität zu untermauern, wusstest du das?“
        Wie, soll das heissen, Metapedia ist nicht authentisch sondern eine Fälschung?

        „Ja, allerdings. Auch falsche Informationen lassen sich wunderbar als Manipulationswerkzeug verwenden …“
        Da spricht wohl der Fachmann, wie?

      • C. Says:

        Zitat:
        ‚Na, so „lächerlich“ kann es ja nicht sein, wenn sich ein Antifant zu einem Kommentar genötigt sieht. Ach ja, was wären die Antifa ohne ihren „Kampf gegen Rechts“?‘

        Oh Mann, was soll man dazu noch sagen. Ich bin ich kein „Antifant“, auch wenn Du mich für einen hälst.

        1) Ich spielte auf die dummdreiste und unverfrorene Art und Weise an, mit der die Autoren der „Metapedia“ geschichtliche Fakten verdrehen und verfälschen, um sie dann als wissenschaftlich zu verkaufen.

        Zitat:
        Wie, soll das heissen, Metapedia ist nicht authentisch sondern eine Fälschung?

        2) Was soll so eine seltsame Wortklauberei, wird nicht klar was gemeint ist, oder bist Du wirklich so beschränkt, dass Du die Aussage zu missverstehst?

        Zitat:
        Da spricht wohl der Fachmann, wie?

        Du ja anscheinend auch, siehe Antifanten…aber ich nehme an, dass soll schlechte Polemik sein und unterstellen, ich würde mich ebenfalls unlauterer rhetorischer Techniken bedienen. Du kannst dir ja mal meine Texte durchlesen und auf ihren „manipulativen“ Charakter hin überprüfen, viel Spaß!

        Und überhaupt:
        Was veranlasst Dich dazu, „Metapedia“ zu verteidigen? Bist Du einer ihrer Macher und fühlst dich angegriffen?
        Und hältst Du es nicht für reichlich überflüssig, sich in Wortklaubereien zu ergehen, die nur zum Ziel haben, mich zu diskreditieren? Worum geht es Dir eigentlich??
        Ehrlich gesagt machst Du eher den Eindruck, vom Thema ablenken zu wollen, weil Dir die Argumente ausgehen…

        Gruß,
        C.K.


  3. Haste zwar auch wieder Recht, aber im Internet gibt es einfach zu viel, was einem den ganzen lieben langen Tag manipuliert. Und da ich glaube, dass ich reif genug bin, mir eine eigene Meinung zu bilden, besuche ich solche Seiten wie Metapedia unter Anderem um etwas zu erfahren, zwar nicht notgedrungen, doch warum nicht bestimmte Sachen, die archiviert wurden, nutzen? Das ist genau dasselbe wie mit dem Rechtsrock. Ein Lied ist niemals extremistisch, die Band kann nur extremistisch sein, und so ist es auch mit der Seite.

  4. Seepferd Says:

    Ob linksradikal oder rechts; ob Kirche oder Politik; ob Diktatur oder Demokratie; ob Presse oder Netz – der Bürger wird schon immer und von allen manipuliert.

    • ?? Says:

      Da haste sicher Recht!

      Und zu Metapedia: Ich weiß nicht genau in wie weit die Recht haben mit gewissen Themen, aber zu Hintergründen zu Wirtschaft sind die wesentlich ehrlicher als Wikipedia.


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