Das schwierigste Spiel seit langem

Februar 11, 2010

Gestern habe ich mir mal wieder ein Spiel zur Gemüte geführt, welches ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt habe. Und es stellte sich als eines der kniffligsten heraus, da man für dieses Spiel ein Allrounder sein muss. Ich habe ja schon lange nicht mehr intensiv gespielt, doch in letzter Zeit, finde ich wieder mehr Zeit dafür. Frei nach dem Motto: „Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen“.
Bis in die Nacht um 3 Uhr hat mich dieses Spiel gefesselt. Bis dahin hatte ich es geschafft, den ersten Akt, und somit 25% des Spiels durchzuspielen. Bis dahin war es für mich, der wohl sehr aus der Übung gekommen war, sehr schwierig überhaupt bis dahin zu überleben. Das letzte mal, als ich große Probleme mit einem Spiel hatte, war Resident Evil 4. Da war es jedoch noch schwieriger, da man am Ende kaum noch Munition gefunden hat und leider nicht so viele Anlaufversuche hatte, zumindest, konnte man an keinem Checkpoint starten, sondern an dem letzten gespeicherten Punkt. Bei Jak 3, dem letzten Teil der berühmten Trilogie, und mein derzeitiger Schlafkiller, startet man wieder mit genug Munition und voller Lebensanzeige an einem Checkpoint, sollte man „sterben“. Nun, es mag sein, dass ich früher sehr gern Jump and Run-Spiele gespielt habe, doch soetwas hatte ich noch nie erlebt. Es ist ersteinmal schwer der Story zu folgen, wenn man die vorherigen Teile nicht kannte, aber mit etwas Aufmerksamkeit geht das. Man startet allein, mit seinem truem Begleiter Daxter inmitten der Wüste. Dort wird man von Damas, dem König der Wüstenstadt gefunden und muss sich in einer Arena behaupten. Springen, Doppelsprung, treten und schlagen, mehr steht einem nicht zur Verfügung. Doch um seine Gegner zu schlagen, erhält man eine Kanone, die leichte Druckwellen verschießt. Dank denen ist es möglich die Gegner in die Lava zu schubsen. Hat man endlich alle Gegner besiegt, geht es los, man muss in die Stadt. Dort kann mein Reittiere nutzen, um sich schneller fortzubewegen, was sehr gut ist, da es zu Fuss ziemlich lange dauert. Hat man sich eingeritten, darf man auch schon ein Rennen reiten. Hier kam der erste Knackpunkt. Denn Rennen sind absolut nicht mein Ding. Hinzukam, dass man durch Ringe musste, und dazu noch von den Gegnern weggeschubt wurde. Doch ich habe es nach mehrmaligem Versuch geschafft. Nun war ich im Stande, jederzeit in der Stadt ein Reittier zu nutzen. Als nächstes wurde ich herausgefordert, ein Rennen in der Wüste zu fahren. Kurz eingefahren, war ich bereit, und dank Turboboostern habe ich auch dieses Rennen geschafft. Nun durfte der erste Wagen sich mein eigen nennen. Natürlich gab es noch mehr. Zum Beispiel einen Sandhai, der schnell war und schießen konnte, einen Wüstenspringer, der ziemlich weit springen konnte und einen 2 Sitzer, der gepanzert war. Dies waren meine bisherigen 4 freigeschalteten Wagen. Natürlich kamen im Laufe des Spieles auch noch mehr Waffen hinzu, wie ein Maschinengewehr und eine Laserkanone. Diese Waffen konnten auch noch aufgerüstet werden, wobei die Druckwellenkanone aufgeladen werden konnte, das Maschinengewehr Schüsse verschoß, die die Gegner verfolgte und die Laserkanone nun Blitze abschießt. Insgesamt gibt es 4 Waffen mit jeweils 3 Stufen, macht also 12 unterschiedliche Waffen, jedoch ahbe ich erst die besagten 6 freigeschaltet. Auch ein Hovercraftboard darf ich seit neuestem mein Eigen nennen, was es mir auch wieder nützlich macht, mich schneller fortzubewegen. Auf meinem Weg zurück nach Haven City, der Hauptstadt, in der Krieg herrscht, musste ich durch Berge, Vulkane und Tunnel, sowie die Kanalisation. Sehr schwere Aufgaben waren mitunter dabei, was ein Jump and Run-Spiel erst richtig knifflig machte. Zwischendurch gab es auch Klettermissionen mit dem kleinen Daxter und natürlich Gegnerkämpfe. Ein ein Bossgegner hat schon auf mich gelauert. Doch den konnte ich dank einer „hellen Kraft“, die ich erst freischalten musste besiegen. Wer Jak and Daxter kennt, der weiß, dass Jak sich in den dunklen Jak verwandeln kann, wenn er genug dunkles Eco gesammelt hat, dies macht ihn offensiv stark. Die helle Kraft, soll das ausgleichen und heilt Jak oder schützt ihn, je nach Technik. Doch bevor es in die Stadt ging, waren noch unzählige Rennen von Nöten. Unteranderem auch ein Rennen allein. Klingt doof, ist es aber auch. Man musste mit einem Gleiter durch ein Tunnelsystem fahren und durfte nicht in den Löchern verschwinden, bei einer Geschwindigkeit diesen Ausmaßes und dann noch Gegnern auf der Fahrbahn, war das ziemlich schwer, es sei denn man hat sich gemerkt, wo die Löcher waren. Schließlich habe ich aber auch dieses Hindernis überwunden. Nun stehe ich im Krieg gegen 3 Roboter, die ich in einer bestimmten Zeit vernichten muss. Zum einen sind sie zäh, zum andern, sind sie weit auseinandergelegen und zum anderen gibt es noch kleine Gegner nebenbei, was die Sache um ein vielfaches erschwert. Ob ich es schaffe, und nochmal in den Genuß komme, mit einer Satellitenkanone fremde Angriffe abzuschießen wird sich zeigen. Jedenfalls ist es wohl eines der besten Spiele, die in der Mitte des letzten Jahrzehnts erschienen ist. Ich für meinen Teil gönn mir jetzt ersteinmal eine Pause, ich muss das Spiel ja nicht am Stück durchspielen, auch wenn es an meinem Ego kratzt, dass ich es einfach nicht hinbekomme. Es stellt eine echte Herausforderung dar, und die Grafik lässt sich auch ziemlich sehen. Zwischensequenzen versüßen das ganze und laden gibts nicht. Eigentlich Top.

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