Zungenbrecher Teil 1: Acetylsalicylsäure

Januar 14, 2010

Acetylsalicylsäure oder kurz ASS ist das Zeug in Aspirin, was einen wieder auf Trab bringt. Oder gegebenenfalls auch nicht wirkt. Jedenfalls ist es ein weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender, hornhautlösender und thrombozytenaggregationshemmender Wirkstoff. Das wäre ja eigentlich schon Grund allein, ein Zungenbrecher zu werden, aber was solls.

Doch weil das Aspirin so weit verbreitet ist, noch ein kurzer Geschichtsausschnitt:

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bayer im Rahmen des Versailler Vertrags gezwungen, das Patent und die Rechte an der Marke Aspirin® für das Gebiet der Siegermächte USA, Frankreich und Großbritannien aufzugeben. In den USA kaufte 1918 Sterling Drug die Markenrechte von der amerikanischen Verwaltung für feindlichen Besitz. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts verlor Sterling Drug kraft Gerichtsbeschluss die Exklusivrechte am Namen. Der Name Aspirin wurde so in den USA gemeinfrei. Im Jahre 1994 kaufte Bayer Sterling Drug vom vorübergehenden Eigentümer Kodak für 1 Milliarde Dollar. Seitdem verkauft Bayer in den USA wieder „Bayer-Aspirin“. Es ist weltweit das meistgekaufte ASS-Präparat.

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2 Antworten to “Zungenbrecher Teil 1: Acetylsalicylsäure”


  1. Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.


  2. Tja, das Leben kann so scheisse sein, mann muss sich nur mühe geben.


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